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Gelungener Saisonauftakt in Passau und Münster mit sechs Siegen


Unsere Mastersruderer Karl Heinz und Dieter zog es am ersten Aprilwochenende in den Südosten nach Passau zum Inn-River-Race. Auf der 5500 Meter Strecke auf dem Inn gingen die beiden in zwei Rennen an den Start. Im Gig Vierer in Renngemeinschaft mit dem Limburger Club für Wassersport siegten die beiden in der Altersklasse I, Durchschnittsalter 75 Jahre. Auch im Mix Gig-Achter der Altersklasse MG (Durchschnittsalter 65 Jahre) konnten die beiden mit ihren RuderkameradInnen aus Eschwege, Limburg, München, Bad Hersfeld und Mühlheim am Siegersteg anlegen.

Unsere Junioren zog es nach Münster auf den Aasee. Hier siegten Malou im JF 1x B über die 1500 Meter gleich zweimal. Jule ging in Renngemeinschaft mit dem Mündener Ruderverein im Doppelzweier an den Start. Eines der beiden Rennen konnte das neu besetzte Boot für sich entscheiden. Auch im Einer der A-Juniorinnen war Jule am Sonntag erfolgreich.

Ebenfalls in Renngemeinschaft mit dem Mündener Ruderverein ging Anna im leichten Doppelzweier an den Start. Diese Mannschaft hat sich erst kürzlich gefunden und so konnten die beiden am Start gut mithalten, mussten sich aber über die Distanz der Konkurrenz geschlagen geben. Unsere „Neulinge“ im B-Juniorenbereich, Andreas und Noah, konnten wichtige Erfahrungen auf der neuen 1500 Meter Strecke sammeln und fuhren zwei ordentliche Rennen. Henry, unser Leichtgewicht, konnte sich bei wechselnden Windverhältnissen im Einer nicht durchsetzen, auch im leichten Doppelzweier in der Renngemeinschaft mit dem RV Kurhessen Cassel reichte es nicht für einen Sieg.

Mit sechs Siegen bei der ersten Regatta ist dies ein guter Start in die neue Saison. In den Ferien geht es ins Trainingslager nach Prieros, dort können sich die Mannschaften weiter finden.

Doppelbronze für unsere Ruderer bei den Deutschen Ruder Sprintmeisterschaften

Sieben Ruderer der Rudergesellschaft Kassel 1927 e.V. gingen am 13. Und 14. Oktober auf dem Aasee in Münster bei den Deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern an den Start. Über die 350 Meter Sprintdistanz hieß es von Beginn des Rennens bis ins Ziel: Maximaler Krafteinsatz und hohe Schlagzahl; auf dieser kurzen Distanz ist ein Taktieren kaum möglich, denn die Sportler absolvieren die Strecke in knapp einer Minute.
Die beiden B-Junioren Sören Hohbein und Lasse Nuß belegten im Vorlauf am Samstag Platz 2 und qualifizierten sich somit direkt für das Halbfinale am Sonntag. Dort fuhren sie vorne mit und sicherten sich somit den begehrten Platz im A-Finale. Bei böigem Schiebewind im Finale verstanden es die beiden ihr Boot schnell in Fahrt zu bringen, fuhren ab dem Start im vorderen Feld mit, mussten aber zur Streckenhälfte die Boote aus Bad Honnef und Essen ziehen lassen. Mit einem guten Endspurt sicherten Hohbein und Nuß Platz drei mit fünf Zehntel Rückstand auf Platz 1.
Ebenfalls Platz drei holte der B-Juniorinnen Doppelvierer mit Steuerfrau. Malou Wollenhaupt, Hannah Wenderoth, Anna Langemann, Jule Böckmann und Steuerfrau Emma Zabel konnten mangels Gegenmeldungen direkt im Finale an den Start gehen. Im Sechs-Boote-Feld zeigten auch sie, dass die Kasseler Ruderer schnelle Starter sind. Von Beginn an machten die Juniorinnen Druck, mussten die Boote aus Essen und Frankfurt aber ziehen lassen. Zum Ende hin wurde es knapp und nur das Zielfoto konnte Platz drei für die Sportlerinnen belegen.
In der dritten Bootsklasse, dem Mix Vierer, mussten sich Lasse Nuß, Sören Hohbein, Malou Wollenhaupt, Jule Böckmann und Steuerfrau Emma Zabel nach der verpassten Qualifikation für das Finale im Hoffnungslauf beweisen, den sie souverän gewannen. Im Finale mussten sie sich den starken Mannschaften aus Dortmund, Essen und Frankfurt geschlagen geben und belegten den vierten Platz.

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